Kritik an „Buckelpisten“ auf den Weihnachtsmärkten

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Grüne fordern von Stadtverwaltung Sicherstellung der Barrierefreiheit

Trotz einer insgesamt positiven Beurteilung des neuen Striezelmarkt-Konzeptes kritisiert die Stadtratsfraktion der GRÜNEN mangelnde Barrierefreiheit und zahlreiche Erschwernisse beim Besuch der Weihnachtsmärkte. Mittels einer Anfrage drängt die Stadträtin Eva Kämmerer auf Veränderungen:

„Für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Gehbehinderungen sind die Weihnachtsmärkte regelrechte Buckelpisten. Auf dem Striezelmarkt gibt es trotz gegenteiliger Zusagen zahlreiche Kabelleisten und Medienabdeckungen auf den Wegen zwischen den Verkaufsständen, die besonders für Rollstuhlfahrer den Durchgang erschweren.“ Ursprünglich hatte die Verwaltung eine unterirdische Verlegung der Kabel zugesagt.

Auch die vermeintliche Barrierefreiheit einiger Stände, die mittels eines Hubliftes hergestellt wurde, stößt auf Kritik: „Mit dem Verband der Körperbehinderten sind wir uns darüber einig, dass die Lösung unpraktikabel ist, da eine eigenständige Bedienung nicht möglich ist. Gerade das Ziel der Unabhängigkeit des behinderten Menschen wird damit verfehlt.“

Auch auf dem Neumarkt versperren überdimensionale Medienabdeckungen Rollstuhlfahrern den Weg und sind auch für Menschen mit Gehhilfen eine echte Herausforderung. Außerdem verwandeln sie sich bei Feuchtigkeit in eine gefährliche Rutschbahn. Die Stadträtin will von der Verwaltung wissen, wie sie diese Mängel zu ändern gedenkt.

Darüber hinaus fragt die GRÜNE Stadträtin auch nach Lösungen für den vermehrten Wegfall von Behindertenparkplätzen durch die Privatisierung von Parkplätzen und nach Lösungen für das Problem fehlender Rollstuhlfahrerplätze bei Veranstaltungen.