Jähnigen fordert OB zu entschiedenem Handeln gegen Kahlschlag in der Gleichstellungspolitik auf
Die GRÜNE Stadträtin und Landtagsabgeordnete Eva Jähnigen fordert die Oberbürgermeisterin Helma Orosz auf, „sich entschieden gegen den Kahlschlag bei Gleichstellungsprojekten durch den Freistaat Sachsen einzusetzen.“ Die durch die Sozialministerin Christine Clauß angekündigte Kürzung der Landesmittel für die Gleichstellungsarbeit um bis zu 75% ist „eine inakzeptable Maßnahme“.
In Dresden wäre von dieser Streichung u.a. auch das Frauenbildungszentrum Oskarstraße betroffen. „Hier droht eine erfolgreiche Arbeit mit dem Rotstift vernichtet zu werden,“ so die Stadträtin. „Gleichstellungsarbeit ist keine Aufgabe für Sonntagsreden“ erklärt Jähnigen in Hinblick auf den Empfang am kommenden Freitag, bei dem „20 Jahre Gleichstellungsarbeit in Dresden“ gewürdigt werden sollen. „Wenn es Frau Orosz Ernst meint, erwarte ich von ihr, dass sie sich entschieden bei ihrer Amtsvorgängerin im Ministerium für Soziales gegen die Kürzungen der Mittel einsetzt. Im Landeshaushalt gibt es viele Möglichkeiten der Einsparungen. Der Kahlschlag bei der Gleichstellungspolitik ist falsch und schlicht unnötig,“ so Jähnigen abschließend.






Die Stadtratsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen die Ostsächsische Sparkasse dazu bringen, die drastische Erhöhung der Kontogebühren für „Problemkunden“ wieder rückgängig zu machen. Zu diesem Zweck hat die Fraktion heute einen Antrag im Stadtrat eingereicht, mit dem die Oberbürgermeisterin als Vorsitzende des Verwaltungsrates aufgefordert wird, sich für „sozialverträgliche und preiswerte Kontoführungsgebühren einzusetzen.“