GRÜNE wollen Denkmalamt personell aufstocken
Die Sprecherin für Kunst und Denkmalpflege der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Ulrike Hinz kann nur mit dem Kopf schütteln. „Was sich diese Verwaltung beim Denkmalschutz erlaubt, geht auf keine Kuhhaut.“ Sie reagiert damit auf Berichte, wonach potenzielle Investoren bis zu einem Jahr darauf warten müssen, bis sie zur Sanierung von Baudenkmälern grünes Licht des Amtes für Denkmalschutz erhalten. „Wer so arbeitet, schützt keine Denkmäler, er leistet Beihilfe zu ihrer Zerstörung“, so die Stadträtin. Investoren sind auf die zügige Bearbeitung des angewiesen, weil nur so steuerliche Erleichterungen bei der Sanierung möglich sind und nur dadurch häufig die Finanzierung gesichert ist. Ulrike Hinz: „Das sind die Früchte gnadenloser Personaleinsparungen der letzten Jahre.“ Wenn die Oberbürgermeisterin ihr eigenes Wahlversprechen erfüllen will, „muss sie das Amt personell endlich so ausstatten, dass die motivierten Mitarbeiter ihre Arbeit vernünftig erledigen können.“






Die neuerliche Diskussion um den Neubau der Operette und des TJGs im Kulturkraftwerk Mitte ist nach Ansicht der Fraktionssprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Christiane Filius-Jehne „kontraproduktiv“. „Das Projekt eignet sich nicht zur parteipolitischen Profilierung.“ Von der Verwaltung erwartet die Kulturpolitikerin „durch die Vorlage eines realistischen und verbindlichen Finanzierungskonzeptes und Zeitplans die Verunsicherung auch bei den Mitarbeitern zu beenden. Dieses Projekt darf nicht wie so viele Entscheidungen zerredet oder gar politisch motiviertem Gezänk geopfert werden.“