Kultur

Denkmalzerstörung durch lahmen Amtsschimmel?

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GRÜNE wollen Denkmalamt personell aufstocken

11_Foto_Ulrike_Hinz_17Die Sprecherin für Kunst und Denkmalpflege der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Ulrike Hinz kann nur mit dem Kopf schütteln. „Was sich diese Verwaltung beim Denkmalschutz erlaubt, geht auf keine Kuhhaut.“ Sie reagiert damit auf Berichte, wonach potenzielle Investoren bis zu einem Jahr darauf warten müssen, bis sie zur Sanierung von Baudenkmälern grünes Licht des Amtes für Denkmalschutz erhalten. „Wer so arbeitet, schützt keine Denkmäler, er leistet Beihilfe zu ihrer Zerstörung“, so die Stadträtin. Investoren sind auf die zügige Bearbeitung des angewiesen, weil nur so steuerliche Erleichterungen bei der Sanierung möglich sind und nur dadurch häufig die Finanzierung gesichert ist. Ulrike Hinz: „Das sind die Früchte gnadenloser Personaleinsparungen der letzten Jahre.“ Wenn die Oberbürgermeisterin ihr eigenes Wahlversprechen erfüllen will, „muss sie das Amt personell endlich so ausstatten, dass die motivierten Mitarbeiter ihre Arbeit vernünftig erledigen können.“

 

Projekt Kulturkraftwerk Mitte nicht zerreden

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Stadtratsfraktion fordert von der Verwaltung „ein verbindliches Realisierungskonzept“

06_Christiane_Filius-Jahne_014Die neuerliche Diskussion um den Neubau der Operette und des TJGs im Kulturkraftwerk Mitte ist nach Ansicht der Fraktionssprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Christiane Filius-Jehne „kontraproduktiv“. „Das Projekt eignet sich nicht zur parteipolitischen Profilierung.“ Von der Verwaltung erwartet die Kulturpolitikerin „durch die Vorlage eines realistischen und verbindlichen Finanzierungskonzeptes und Zeitplans die Verunsicherung auch bei den Mitarbeitern zu beenden. Dieses Projekt darf nicht wie so viele Entscheidungen zerredet oder gar politisch motiviertem Gezänk geopfert werden.“

 

GRÜNE kritisieren „Abzocke des Weihnachtszirkus“

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Die Fraktionssprecherin und Kulturpolitikerin der GRÜNEN im Dresdner Stadtrat Christiane Filius-Jehne kritisiert die drastischen Gebührenerhöhungen der Stadt Dresden für das Festgelände Pieschener Allee.
„Wenn durch die Zuständigigkeits-Rochade in der Stadtverwaltung die Platzmiete für den Weihnachtszirkus um das zweieinhalbfache steigt, so ist das inakzeptabel. Auch der Weihnachtszirkus ist Teil eines vielfältigen Dresdner Kulturangebotes. Es ist typisch für den Umgang der Stadtverwaltung mit freien Veranstaltern. Statt solche Angebote zu unterstützen, wiehert der Amtsschimmel. Klar ist auch, dass die Stadtverwaltung damit auch in die Taschen der Bürgerinnen und Bürger greift, wenn Busch-Roland auf eine solche Kostenexplosion mit Preiserhöhungen reagieren muss. Gerade Dresden mit seiner langen und ruhmreichen Zirkustradition muss für attraktive circensische Angebote preisgünstige Flächen bereit stellen. „Mit den jetzt erhobenen Gebühren wird Dresden zur Zirkusapotheke Deutschlands.“
 
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