Strafe für Dynamo ist zu hart und kontraproduktiv

25. November 2011
Tom Trepte

tt_fraktionGRÜNE kritisieren DFB-Urteil

Das überaus harte Urteil gegen Dynamo Dresden, den Verein wegen der Ausschreitungen beim Pokalspiel in Dortmund aus dem Wettbewerb für das kommende Jahr auszuschließen, stößt bei den GRÜNEN im Dresdner Stadtrat auf deutliche Kritik. Nach Auffassung des sportpolitischen Sprechers der Fraktion Thomas Trepte wurde vom DFB „ein Exempel statuiert, dessen Folgen kontraproduktiv sind.“
Trepte weiter: „Das Urteil würdigt in keiner Weise die besonnenen aber auch konsequenten Reaktionen des Vereins auf die Ausschreitungen von Dortmund. Den schwarzen Peter im vollen Umfang dem Verein in die Schuhe zu schieben, ist auch im höchsten Maße ungerecht. Dieses Urteil ist Wasser auf die Mühlen von Scharfmachern.“

Wer Dynamo zum Prügelknaben der Liga machen will, „ist nur an Schuldzuweisungen und nicht an Ursachenforschung interessiert.“ Der Verein hat nach Auffassung von Trepte nach den Vorfällen sehr viel getan, um präventiv Ausschreitungen zu verhindern. Und der Verein war erfolgreich bei dem Bemühen, wie die letzten Spiele gezeigt haben.“

Der Verein braucht jetzt auch, so Trepte, die Solidarität der Politik und eine engagierte Unterstützung der Fanarbeit. „Wir hoffen, dass dieses Urteil nicht das Ende der Fahnenstange ist,“ so Trepte abschließend.