Leuben

Dresden Zschieren: Kiesseen werden nicht verfüllt

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Andrea Schubert: Großer Erfolg für Naturschutz

Zschieren_lichdiDie Kiesseen in Dresden Zschieren sollen nicht verfüllt werden. Das teilte die Stadtverwaltung auf Nachfrage der GRÜNEN - Stadträtin Andrea Schubert mit. Nach jahrelangen Verhandlungen mit der SBU (Sächsische Baustoffunion), dem Sächsischen Oberbergamt und der Landeshauptstadt Dresden konnte im Januar 2010 ein Kompromiss zum Erhalt der Kiesseen geschlossen werden.

Der Kompromiss sieht vor, dass die Seen in das Eigentum der Landeshauptstadt Dresden übergehen und die Flächen naturschutzgerecht gestaltet werden. „Dass die Kiesseen erhalten bleiben, ist ein großer Erfolg für den Naturschutz in Dresden. Hier haben viele geschützte Tiere, wie die Wechselkröte oder der Fischotter, ihren Lebensraum. Eine Verfüllung der Kiesseen hätte die Tiere dort ausgerottet. Außerdem gehören die Zschierener Kiesgruben, wie auch die renaturierten Leubener Kiesseen und der Sporbitzer Kiessee, zu einem Netz von Lebensräumen im Alten Elbarm. Dieses Netz soll in Zukunft sogar noch weiter geknüpft werden, z.B. durch die Renaturierung des Brüchigtgrabens und die Wiederherstellung der Elblache „Zschierener Pferdeloch“.

Eine Verfüllung hätte diese Ausgleichsmaßnahmen für den Bau der Waldschlösschenbrücke völlig konterkariert“, so Schubert. „Ich bin sehr froh über den Kompromiss, denn er stärkt den alten Elbarm als Lebensraum. Gleichzeitig müssen die Anwohner keine Angst haben, dass durch die Verfüllung mit Beton- und Keramikresten Schadstoffe ins Grundwasser gelangen. Und letztendlich liegen die Kiesseen auch im Überschwemmungsgebiet der Elbe und können zumindest für einige Zeit Wasser im Hochwasserfall zurückhalten“, erklärt die GRÜNEN-Stadträtin abschließend.

 

Kurzbericht von der 3. Sitzung des Ortsbeirates in Leuben am 06.01.2009

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von Gabriela Noack,Ortsbeirätin

Der Ortsbeirat lehnt den Bau eines neuen Geschäfts- und Parkhauses ab

Dem Ortsbeirat wurde im Rahmen der frühzeitigen Bürgerbeteiligung der vorhabenbezogene Bebauungsplan Nr. 693 durch Frau Pfennig vom Stadtplanungsamt vorgestellt. Mit diesem Bebauungsplan soll auf einem Gelände in Großzschachwitz an der Südwestseite der Kreuzung Pirnaer Landstraße/Bahnhofstraße Baurecht für die Errichtung eines neuen Geschäfts- und Parkhauses durch die Florana KG aus Weimar geschaffen werden. Bisher befinden sich auf diesem Gelände das markante Gebäude des Ende 2007 geschlossenen Kaufhauses Günther und weitere Gebäude, eine ungenutzte Freifläche direkt an der Kreuzung, aber auch ein schöner Bestand an hohen Bäumen und Büschen im Garten hinter dem ehemaligen Kaufhaus. Errichtet werden soll ein Gebäude in Form einer mall, in das ein Rewe-Markt, eine Filiale der Drogeriekette Rossmann sowie weitere Läden einziehen sollen, mit einem Marktplatz an der Schmalseite zur Bahnhofstraße und einem Parkdeck im Obergeschoss. Obwohl Frau Pfennig bei ihrer Vorstellung vorsorglich darauf hinwies, dass die Stadtplanung nur wenig Einfluss auf die Ziele von Investoren hat, sofern sich Grund und Boden in privater Hand befinden, galt die Hauptkritik aus dem Ortsbeirat genau diesem Ziel. Bemängelt wurde, dass es im Umkreis des Wohngebietes bereits viel mehr Lebensmittelmärkte, vor allem Discounter, gibt, als entsprechend des Bedarfs erforderlich. Einen REWE-Markt gibt es bereits nördlich vom Bahnhof Niedersedlitz, dieses Gebäude würde nach Bau des neuen Marktes leerstehen. Eine Drogerie gibt es bereits wenige Meter entfernt. Diese Drogerie sowie weitere inhabergeführte Läden, die es in der näheren Umgebung gibt, wären bei Bau des Geschäftshauses in ihrer Existenz bedroht. Es wurde darauf hingewiesen, dass bereits andere Versuche im Ortsamtsgebiet Leuben neue Stadtteilzentren mit Handelseinrichtungen zu schaffen, floppten, so z.B. die in den 1990er gebauten Ladenpassagen südlich der Pirnaer Landstraße in Leuben oder auch der Bau des sogenannten Zschachwitz-Centers gegenüber vom ehemaligen Kaufhaus Günther. Kritisiert wurde, dass das markante Kaufhausgebäude abgerissen werden soll. Erst vor wenigen Jahren war sogar ein denkmalgeschützter Vierseitenhof trotz Proteste der Anwohner für den Bau eines weiteren Discounters geopfert wurden.

Zusammenarbeit mit der Stadtteilrunde Jugendarbeit

Auf der 2. Sitzung hatte ich vorgeschlagen, dass der Ortsbeirat Wege zur Zusammenarbeit mit der Stadtteilrunde für Jugendarbeit finden sollte (ähnlich wie es bei der Seniorenarbeit schon geschieht). Die Stadtteilrunde hat das begrüßt und vorgeschlagen, eine/n Vertreter/in aus dem Ortsbeirat als Mitglied zu entsenden. Jetzt, auf der 3. Sitzung, wählten wir Frau Meyer-Wyk (CDU) als Mitglied und Herrn Zimmermann (SPD) als Stellvertreter. Ich selbst hatte nicht kandidiert, weil ich nicht an den vormittags statt findenden Sitzungen der Stadtteilrunde teilnehmen kann. Dafür schlug ich vor, die Zusammenarbeit nicht auf die genannte Mitgliedschaft zu beschränken, sondern Vertreter aus der Stadtteilrunde zu einem Treff mit interessierten Mitgliedern aus dem Ortsbeirat einzuladen, auf denen die Schwerpunkte und die Probleme der Jugendarbeit im Wohngebiet und die Möglichkeiten der Unterstützung durch den Ortsbeirat erörtert werden. Das fand Zustimmung und natürlich will ich bei diesem Projekt dabei sein.

 

Bericht von der 2. Sitzung des Ortsbeirates in Leuben am 02.12.2009

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Leuben_Gabriela_Noack_19von Ortsbeirätin Gabriela Noack

Leuben wird kinder- und jugendfreundlicher

Der Ortsbeirat befürwortete einstimmig, dass die Wohnungsgenossenschaft „Aufbau“ auf ihrem großen freien Grundstück an der Dieselstraße/Ecke Hertzstraße im Auftrag der Stadt einen Kindergarten baut, der von der Stadt angemietet wird. Ein Kindergarten dieses Typs steht bereits in Klotzsche. Ich fragte nach dem energetischen Standard - es werden zwar die Vorgaben der Stadt eingehalten, aber diese entsprechen noch nicht dem Passivhausstandard. Die kleine Plattenbausiedlung, in der ich wohne, soll einen Bolz- und Spielplatz für Jugendliche erhalten. Der wenig

attraktive und versteckt zwischen der Christlichen Schule und einer Garagenreihe liegende bisherige Volleyballplatz soll vergrößert werden und einen Allwetterbelag erhalten. Auf dem bisher ungenutzten Streifen hinter den Garagen sind Tischtennisplatte,  Boxpendel, Drehkreisel und Sitzecke als weitere Angebote vorgesehen. Der Spielplatz soll außer dem Zugang von der Wohngebietstraße einen Direktzugang für die Christliche Schule erhalten.

Der vorgestellte Vorentwurf fand großen Anklang. Nur unser NPD-Vertreter, Hartmut Krien, konnte nicht verstehen, warum noch ein zweiter Platz in der Wohnsiedlung hergerichtet werden soll, obwohl es hinter den Hochhäusern (am anderen Ende der Siedlung!) schon einen Bolzplatz gibt. Andere Ortsbeiräte verhielten sich konstruktiver und regten z.B. eine Patenschaft der Christlichen Schule für den Spielplatz an. Ich fragte nach, warum der Boden unter den Geräten (außer dem Drehkreisel – darunter kommt einsturzsicherer Belag) mit Betonpflaster versiegelt wird und nicht einen Allwetterbelag erhält. Grund waren wieder einmal die Kosten.

 

Leuben_Wolf_Stiehl_32Wolf Stiehl ist wieder Vertreter für Seniorenarbeit und Altenhilfe
Unser stellvertretendes Ortsbeiratsmitglied Wolf Stiehl kandidierte wieder als Vertreter des Ortsbeirates im örtlichen Fachplanungsgremium Seniorenbeirat und Altenhilfe. Er ist auf diesem Gebiet „beruflich vorbelastet“. Der Ortsbeirat nahm sein Angebot dankend an und wählte ihn einstimmig.

In der Informations- und Fragerunde der Ortsbeiräte regte ich an, dass es auch wieder eine  Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendhilfe zwischen dem Ortsbeirat und der Stadtteilrunde geben könnte. Allerdings tagt diese immer vormittags, so ist es für die Sozialarbeiterinnen am günstigsten. Immerhin ist der Ortsamtsleiter, was in anderen Gebieten nicht üblich ist, dabei. Der Ortsbeirat will versuchen, eine geeignete Form der Zusammenarbeit zu finden.

Ausblick
Im nächsten Jahr soll es auch in Leuben Bürgersprechstunden mit „unserer“ Stadträtin Andrea Schubert und meiner Wenigkeit geben. Im Ortsamt können wir dazu einen Raum nutzen, in dem jetzt schon derartige Sprechstunden angeboten werden.