Altstadt

Bürgertreff im Umweltzentrum am 07.09.

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In Vorbereitung auf den nächsten Ortsbeirat am 09.09.'10 veranstalten die grünen Ortsbeiräte zwei Tage vorher einen offenen Bürgertreff im Umweltzentrum.

Bei der letzten Sitzung gab es die Anregung eine Liste mangelhafter Gehwege zu erstellen und diese an die Verwaltung weiterzureichen. Hierfür würden wir gerne eure Anregungen entgegennehmen.

Des Weiteren stehen viele andere interessante Punkte auf der Tagesordnung, die besprochen werden. Unter anderem soll ein Bebauungsplan für ein Einkaufszentrum in der Friedrichstadt beschlossen werden und die CDU hat einen sehr diskussionswürdigen Antrag mit dem Namen „Lokales Handlungsprogramm für Ordnung und Sauberkeit in Dresden“ eingereicht. Auch wir Grüne haben einen Antrag zur Abstimmung, in dem es um das aktuelle Thema „Google-Streetview“ geht.

Natürlich wird auch allgemein über Kommunal- und Bundespolitik diskutiert.

 

Wir würden uns sehr freuen, wenn am Dienstag, den 07.09., um 17 Uhr viele interessierte Menschen im Umweltzentrum auf der Schützengasse 16-18 vorbeischauen um ungezwungen über unseren Stadtteil und andere Themen zu sprechen.

 

 

Jürgen Dudeck und Peter Heinze

 

Brauchen wir wirklich ein weiteres Einkaufszentrum?

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Am Straßburger Platz soll ein weiteres „Nahversorgungszentrum“, die Canaletto-Passage entstehen. Im letzten Ortsbeirat Altstadt wurde über den Bebauungsplan entschieden und es wurden erste Entwürfe vorgelegt.

Auf knapp 10.000 m² sollen sich Gastronomie, ein großer Verbrauchermarkt, ein paar kleinere Läden und ein Fitnessstudio niederlassen. Schon jetzt gibt es in Dresden zu viel Verkaufsfläche bei vergleichsweise geringer Kaufkraft, zum Vergleich: Dresden hat ca. 2m² Verkaufsfläche pro Einwohner und München nur 1,3 m². „Natürlich gibt es in unmittelbarer Nähe keinen Lebensmittelmarkt, aber es würde vollkommen ausreichen die leer stehende Einkaufshalle an diesem Platz wieder zu eröffnen. Da müsste man keine neue Fläche bebauen bzw. versiegeln und könnte diese anderweitig nutzen.“, gibt Peter Heinze, Ortsbeirat Bündnis90/Die Grünen, zu bedenken.

Des weiteren sind die Entwürfe des Neubaus bedenklich. Die umliegenden Gebäude weisen alle eine gewisse Höhe auf, sodass der dreigeschössige Neubau dem Platzcharakter und der innerstädtischen Lage nicht wirklich gerecht wird. „Wenn schon gebaut werden soll, dann bitte auf eine ansprechende Art und Weise, die auch in Zukunft dem Innenstadtcharakter gerecht wird.“, meint Thomas Löser, Stadtrat für Bündnis90/Die Grünen, und hofft im Bauausschuss noch Einfluss darauf nehmen zu können.

Dem Bebauungsplan wurde leider mit 14 zu 2 Stimmen zugestimmt, wir werden aber die Entwicklung am Straßburger Platz verfolgen und uns dafür einsetzten, dass eine vernünftigere Lösung gefunden wird.

 

Ärger um geplante Verkürzung der Linie 75

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Nach der Verlängerung der Straßenbahnlinie 10 bis ins Ostragehege soll der Bus nur bis zum Postplatz fahren. Der Plan sorgt für Protest.

Verlängern die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) bis 2011 die Straßenbahnlinie 10 ins Ostragehege, zieht das auch Veränderungen für die teilweise parallel verlaufende Busverbindung nach sich. So ist vorgesehen, die Linie 75 künftig nur noch bis zum Postplatz fahren zu lassen. Die Magdeburger Straße verlöre ihre Haltestellen Heinz-Steyer-Stadion und Eissporthalle. Dagegen protestieren Interessenvertreter von Behinderten und Senioren.

Zuletzt hat Jürgen Dudeck (Bündnis 90/Grüne) im Altstädter Ortsbeirat darauf hingewiesen, dass Bewohner der Wohnanlage und des Pflegeheims „An der Yenidze“, aber auch deren ältere Angehörige und Besucher damit deutlich weitere Wege gehen müssten. Dudecks Antrag, künftig die Linie 94 über die Magdeburger Straße zu führen, um das Heim optimal anzubinden, lehnte der Ortsbeirat allerdings vor einigen Wochen ab. Das Gremium folgte damit den Bedenken der DVB. Deren leitender Planer Andreas Hoppe hat erklärt, die Verlängerung der Linie 10 sei nicht wirtschaftlich und damit nicht förderfähig, falls die 94 tatsächlich ein Stück parallel zur Gleistrasse auf der Friedrichstraße geführt werde. Dudeck will sich dennoch weiter für eine Lösung einsetzen, die all jenen hilft, die nicht gut zu Fuß und dabei auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen sind. „Solche Probleme werden langfristig einfach nicht bedacht“, kritisiert er.

Erklärtes Ziel der DVB ist es, bis zur Eröffnung des Deutschen Evangelischen Kirchentages im Juni 2011 eine Straßenbahn bis in die Messe zu bauen. Die zu verlängernde Linie 10 ließe sich damit laut Hoppe wirtschaftlicher betreiben. Zudem falle Busverkehr ins Messegelände weg, der in Stoßzeiten durch Stau extrem behindert werde.

SZ/Andreas Rentsch

 
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