GRÜNE Ortsbeiräte in Plauen fordern Stadt zur Rücknahme der Sprechstundeneinschränkungen an der 46. Und 55 Mittelschule auf
Die geplanten Einschränkungen bei der Schulsozialarbeit an der 46. und 55. Mittelschule in Ortsamt Plauen sind nach Auffassung der GRÜNEN „inakzeptabel. „Kürzungen der ohnehin unzureichenden Sprechstunden kommen langfristig teuer zu stehen,“ so der Sprecher der GRÜNEN Gruppe im Ortsbeirat Plauen Michael Schmelich. „Gerade an diese beiden Schulen sind die Angebote unverzichtbar und müssten eher noch ausgebaut werden.“ Die Verwaltungslogik, Plauen sei ein Stadtteil mit geringeren sozialen Problemen und deshalb bei Kürzungen überproportional zu berücksichtigen, „ist ein bürokratischer Rohrkrepierer.“ Gerade diese beiden Schulen brauchen intensive sozialpädagogische Angebote, „um den dort vorhandenen Druck aus dem Kessel zu nehmen,“ so Schmelich. „Einsparungen in diesem Bereich verschärfen die Probleme und kommen langfristig teuer zu stehen.“ Nach Auffassung der GRÜNEN ist diese Maßnahme ein weiteres Beispiel für „Kürzungen ohne Augenmaß. „Auch wenn sie durch die Staatsregierung in Sachsen verursacht wurden, hat die Stadt Dresden eine klare Verantwortung, der sich der Stadtrat mit seinem Beschluss, die Kürzungen der Jugendpauschale nicht zu kompensieren, entzogen hat.“ Die GRÜNEN Ortsbeiräte wollen, dass die Stadt durch Mittelumschichtungen mindestens das bisherige Angebot an Sprechzeiten für Schüler dieser beiden Schulen aufrechterhält.“ Einen entsprechenden Antrag wird die GRÜNE-Gruppe in die nächste Ortsbeiratssitzung einbringen.





