Leuben

GRÜNE Ortsbeirätin kritisiert Florana-Projekt in Großzschachwitz

Ein weiteres markantes Gebäude in Großzschachwitz, das geschlossene Kaufhaus Günther, wird bald Geschichte sein. Auf seiner Sitzung am 2. November befürwortete der Ortsbeirat Leuben mehrheitlich den Bau eines Park- und Geschäftshauses an dieser Stelle. Doch dieses Vorhaben ist umstritten.
 
Ortsbeirätin Gabriela Noack (Bündnis 90/Die Grünen), Anwohnerin in Großzschachwitz, lehnt diese Lösung ab: „Mit diesem Projekt verschwindet zwar ein unschönes Sammelsurium von ungepflegten Gebäuden und Brachflächen, aber ein Bedarf für ein derartiges Geschäftshaus, Hauptmieter wird eine REWE-Markt sein, besteht nicht. In unmittelbarer Nachbarschaft gibt es eher ein Überangebot an Verkaufseinrichtungen, u. a. einen REWE-Markt vor dem Bahnhof Niedersedlitz.“ Noack befürchtet einen Verdrängungswettbewerb, der zum Schließen anderer Einrichtungen und damit zum Verfall von Gebäuden an anderer Stelle führen könnte. Daran ändere auch die Zusage des Investors Florana an den Gewerbeverein nichts, bei der Auswahl der Mieter mitwirken zu können.
 
Die Ortsbeirätin bedauert, dass die Stadt kein Management betreibt, derartige Flächen rechtzeitig aufzukaufen, um sie ohne Investitionsdruck einer geeigneten Nutzung zuführen zu können.

Kiessee Leuben: Kontrollen und Bußgelder durch das Ordnungsamt völlig übertrieben

02 dresden tauch see Andrea Schubert fordert Augenmaß bei Durchsetzung des Badeverbots

Zu den Berichten, wonach das Ordnungsamt an den Leubener Kiesseen bald das Badeverbot per Kontrolle und Bußgeld durchsetzen will, erklärt die GRÜNE Stadträtin Andrea Schubert:

„Das Baden in der Kiesgrube ist seit Jahrzehnten verboten. Von der Stadtverwaltung wurde es aber bisher weitestgehend geduldet. Jetzt bürokratisch zu agieren und sogar das Ordnungsamt vorbeizuschicken und womöglich noch Bußgelder zu verhängen, ist völlig überzogen". Schubert bezweifelt ferner, dass die Maßnahmen einen Effekt haben werden. „Die Leubener haben sich schon immer ihre Kiesgrube zurückerobert. Die Kosten für Schilder und das Personal sind mit hoher Wahrscheinlichkeit rausgeschmissenes Geld. Statt aufwendiger Kontrollen und Sanktionen zu verhängen, sollte sich das Ordnungsamt auf wichtigere Aufgaben konzentrieren. Der Spagat zwischen Wasserrecht, Umweltschutz und Erholung ist sicherlich nicht einfach, aber er sollte nicht zu Lasten der Bürger ausgetragen werden".

Warum die Stadtverwaltung plötzlich so "radikal" reagiert, ist für die GRÜNEN völlig unklar und wird Gegenstand einer Anfrage bei der Stadtverwaltung sein.“

Bericht von der 7. Sitzung des Ortsbeirates in Leuben am 25.08.2010

Was lange währt – Herr Lämmerhirt ist neuer Ortsamtsleiter

Endlich fand ein Provisorium ein Ende. Herr Lämmerhirt, für den sich auch der Ortsbeirat Leuben (ebenfalls die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) entgegen einem anderen Personalvorschlag der Stadtverwaltung eingesetzt hatte, war im Juni endlich als Amtsleiter für die Ortsämter Leuben und Prohlis eingesetzt worden. Und so galt ihm ein einhelliges „Herzlichen Glückwunsch!“

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„Wer will schon mit seinen Kindern auf einer Müllhalde wohnen?“

Grüne Fraktion stellt Mustereinwendung gegen geplantes Baugebiet an den Leuberner Kiesseen vor

Noch bis zum 1. September liegen die Pläne zur Erweiterung des Baugebietes „Solitude“ an den Leubener Kiesseen im Rathaus aus. Bis zu diesem Zeitpunkt  können schriftlich bei der Stadtverwaltung Einwände vorgebracht werden. Gegen diese Pläne wendet sich die Grüne Fraktion im Stadtrat vehement und hat eine Mustereinwendung verfasst, die als Anregung für eigene Einsprüche dienen kann. Wesentliche Aspekte der grünen Kritik sind der Hochwasserschutz und die ungeklärten Gefahren durch die ehemalige Mülldeponie im Untergrund:

„Ein Wohngebiet für junge Familien auf einer ehemaligen Mülldeponie zu errichten, die nicht richtig saniert wird, ist ein Unding. Statt die Altlasten komplett abzutragen, wird die Gefahr verharmlost. Es gibt noch nicht einmal Auflagen für den Anbau für Obst und Gemüse. Gute Marketingfaktoren sind die Altlasten im Untergrund bestimmt nicht. Wer will schon mit seinen Kindern auf einer Müllhalde wohnen? Die Sicherheit der Menschern und nicht vordergründige wirtschaftliche Faktoren müssen aber im Mittelpunkt des städtischen Handelns stehen“, so die grüne Stadträtin Andrea Schubert.

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Hochwasserschutz Laubegast: GRÜNE begrüßen intensive Bürgerbeteiligung

Andrea Schubert: Sensibler Stadtlandschaft und Bürgerwünschen wird Rechnung getragen

Laubegast_2286Der Ankündigung des Umweltamtsleiters Christian Korndörfer, die Bürger stärker in die Planungen zum Hochwasserschutz in Dresden Laubegast einzubeziehen, wird von der Stadtratsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ausdrücklich begrüßt. „Ich freue mich, dass der Beschluss des Umweltausschusses schnell aufgenommen wurden und nun ein intensiver Beteiligungsprozess den Hochwasserschutzplanungen vorgeschaltet werden soll“, so Stadträtin Andrea Schubert.

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