GRÜNE: Profisport-Missmanagement zu Lasten des Steuerzahlers muss endlich ein Ende haben.

Der Dresdner Sport-Sozialismus geht in die nächste Runde. Der erneute Hilferuf eines Dresdner Profisportvereins an die Stadt Dresden wird von den GRÜNEN heftig kritisiert. „Erneut soll der Steuerzahler für die Misswirtschaft eines Vereins zur Kasse gebeten werden", so der sportpolitische Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Thomas Trepte. „Besonders skandalös an dem Hilferuf für die Eislöwen ist, dass die ehemalige Präsidentin Barbara Lässig das Debakel verschuldet hat und sich jetzt in der neuen Rolle als FDP-Sport-Lobbyistin als mögli-che Retterin des Vereins aufspielt." Klar ist nach Ansicht des GRÜNEN-Sportpolitikers, dass der Verein über seine Verhältnisse gelebt hat und im Gegensatz zu den anderen sächsischen Zweitliga-Clubs mit einem unsoliden Etat die Lizenz erhalten hat. „Wenn die Steuerzahler jetzt wieder den Kopf für die Unfähigkeit eines Profi-Club-Managements hinhalten sollen, müssen die Zahlen und Hintergründe schonungslos auf den Tisch."
Es liegt auf der Hand, dass Frau Lässig die bedrohliche finanzielle Situation des Vereins vor der Kommunalwahl verschleiert hat, um ihre eigenen Wahlchancen nicht zu schmälern. „Jetzt kann Frau Lässig beweisen, wie sehr ihr die Rettung der Eislöwen und die Fans am Herzen liegen. Sie sollte aus diesem Debakel Konsequenzen ziehen und ihr Stadtratsmandat niederlegen. Die Bürgerinnen und Bürger sind es leid, dass Unfähigkeit und Vetternwirtschaft auf ihren Rücken ausgetragen werden", so Trepte abschließend.
Anmerkungen: Diese Presseerklärung führte zu heftigen Reaktionen durch Barbara Lässig. Sie verlangte anwaltlich eine Rücknahmer und Entschuldigung. Thomas Trepte nahm die Vorwürfe gegen die FDP Politikerin in einer persönlichen Erklärung im Sportausschuss zurück. (Dokumente siehe Anhang)