Zum Ortsamtsbereich NEUSTADT gehören

* Äußere Neustadt (Antonstadt)
* Radeberger Vorstadt
* Innere Neustadt mit Antonstadt-Süd
* Leipziger Vorstadt
* Albertstadt

Ortsbeiräte 

Marco Joneleit
Johannes Lichdi
Valentin Lippmann
Anna Catarina Mueller
Ulla Wacker

Stellvertreter

Achim Wesjohann
Oliver Mehl
Frauke Erdmann
Michael Ton
Dr. Oliver Pyper


Neustadt

Neustadtgrüne begrüßen Ortsbeiratsvotum zu Globus

Die Neustadtgrünen begrüßen die gestrige Entscheidung des Ortsbeirates Neustadt zum Ansiedlungsprojekt der Firma Globus am alten Neustädter Bahnhof. Dazu erklärt Valentin Lippmann, Sprecher von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Ortsbeirat Neustadt: „Das Globus-Projekt ist in keiner Weise für die umliegenden Stadtteile verträglich und läuft den Planungsziele des Masterplanes „Hafencity" völlig zuwider. Es sind erhebliche Verkehrsbelastungen im direkten Umfeld zu befürchten. Zudem gefährdet ein derartiger Magnetbetrieb mit großer Strahlwirkung die gewachsene kleinteilige Einzelhandelsstruktur in der Neustadt massiv. Wir begrüßen daher, dass der Ortsbeirat sich klar gegen dieses Projekt ausgesprochen hat."

Aus Sicht der GRÜNEN im Ortsbeirat Neustadt ist das gestrige Votum des Ortsbeirates auch nochmals ein klares Bekenntnis für die Sanierung des Hochhauses am Albertplatz. Dazu Lippmann: „Der Ortsbeirat hat schon bei der Entscheidung zum EDEKA-Projekt am Hochhaus ein klares Bekenntnis für diesen Standort abgegeben und sich gegen weitere großflächige Einzelhandelsprojekte, wie zum Beispiel Globus, im Ortsamtsbereich ausgesprochen."

Stadt soll schleunigst Kaufverhandlungen über den Russensportplatz mit dem Land aufnehmen

Bebauungsplan zu öffentlicher Park- und Freizeitfläche abschließen

Zu dem Bericht der "Sächsischen Zeitung" von heute, dass das Land jetzt doch wieder bereit sei, Teile des sog. "Russensportplatzes" an die Stadt zur Erweiterung des Alaunparks zu verkaufen, erklärt der Neustädter Landtagsabgeordnete und Ortsbeirat Johannes Lichdi:
 
"Die Landeshauptstadt sollte jetzt schleunigst prüfen, ob das Land tatsächlich zum Verkauf bereit ist. Stadt und Land müssen endlich das Schwarze-Peter-Spiel beenden und zu einem positiven Ergebnis für die Neustadt kommen. Ich erwarte weiterhin, dass die Stadtverwaltung den Beschluss des Stadtrates und Ortsbeirates ausführt und eine Überplanung des gesamten Geländes im Sinne einer öffentlichen Park- und Freizeitfläche zum Abschluss bringt. Nur so kann der jetzt wieder mal bekundete Verkaufswillen des Landes stabilisiert und überzogene Kaufpreisvorstellungen des Landes gekontert werden. Wir sind es mehr als leid, seit Jahren an der Nase herumgeführt zu werden!" 

Neustadtgrüne Ortsbeiräte fordern flexible Raumnutzungsmöglichkeiten bei künftigen Kita- und Schulneubauten

Kindergarten an der Hauptstraße sollte zukunftsgewandt neugebaut werden

Angesichts der massiven Kapazitätsprobleme im Schulbereich im Schulbezirk Dresden Neustadt und der sich in den nächsten Jahren noch verschärfenden Situation fordern die neustadtgrünen Ortsbeiräte die Stadtverwaltung auf, ämterübergreifend und gemeinsam an möglichen Lösungen zu arbeiten. Valentin Lippmann, Sprecher der neustadtgrünen Ortsbeiräte hierzu: „Was wir brauchen sind intelligente multifunktionale Raumkonzepte, die es uns ermöglichen, perspektivisch Kitas als Hort oder gegebenenfalls als Grundschulen und Grundschulen als Mittelschulen weiterzuführen. So ist es für uns Neustadtgrüne gut vorstellbar, dass der jetzt neuzubauende Kindergarten an der Hauptstraße bereits flexibel für verschiedene Nutzungskonzepte errichtet wird.“

Sollte langfristig der Bedarf an Kitaplätzen in der Neustadt wieder sinken, ist es gut, wenn vorhandene Gebäude schnell und unaufwändig die jetzt schon absehbaren Bedarfslücken bei Horten und schulischen Einrichtungen schließen können. Multifunktionale Konzepte sind damit in einer Gesamtschau auf Dauer kostengünstiger als herkömmliche Neubauten.

Valentin Lippmann abschließend: „Wir brauchen die mitwachsende Kita und Schule im Quartier um die Probleme der nächsten Jahre sinnvoll zu bewältigen und werden gemeinsam mit der Bündnisgrünen Stadtfraktion entsprechende Anträge hierzu einbringen.“

Grüne fordern zügigen Kauf des "Russensportplatzes" am Alaunplatz

In der Sitzung des Ausschusses für Finanzen und Liegenschaften am vergangenen Montag wurde der Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zum Erwerb des sogenannten "Russensportplatzes" angenommen. Ziel des Antrages ist die Wiederaufnahme der Kaufverhandlungen zwischen Stadt und Land über das an der Westseite des Alaunparkes gelegene Grundstück als Erweiterungsfläche. "Wir fordern die Stadtverwaltung auf, zügig die abgebrochenen Kaufverhandlungen wieder aufzunehmen. Bis Ende des Jahres sollte es hier ein positives Ergebnis geben. Die laufende Planung zum Alaunpark ist dabei einzubeziehen." erklärt der Neustädter Stadtrat Torsten Schulze. Obwohl bereits mit dem Sanierungskonzept zur Äußeren Neustadt der Erwerb und die Umgestaltung der Fläche beschlossen wurde, wurden keine Verhandlungen mehr geführt. Für die grüne Stadtratsfraktion war dies Anlass, mit diesem Antrag Druck auf die Verwaltung auszuüben. „Seit 15. Dezember 2010 fordern wir Akteneinsicht, um festzustellen, warum die Verhandlungen eingestellt wurden. Damit soll Licht in das ewige Ping-Pong zwischen Stadt und Land gebracht werden." so Schulze weiter. "Mit der Einleitung des im Antrag geforderten Planverfahrens haben wir die Chance, bestehende Defizite an Freiflächen, Spielplätzen und eventuell einer weiteren Kita in der Neustadt abzubauen. Hierbei sollen die NeustädterInnen unbedingt einbezogen werden." so Torsten Schulze abschließend.

Schiebefix mit Schulen statt mit Zahlen

„Schiebefix mit Schulen statt mit Zahlen“ - nach einem DDR-Geschicklichkeitsspiel bezeichnet die bildungspolitische Sprecherin der bündnisgrünen Fraktion, Gerit Thomas, den Vorschlag von Bürgermeister Lehmann zur Lösung des Neustädter Schulproblems. Lange hat die Schulverwaltung Eltern, Schulleiter und Lehrer hingehalten und vorgespielt, man habe die Lage in der Neustadt „im Griff“ und könne alle Kinder in der Neustadt in den vorhandenen Standorten unterbringen. „Dies haben wir schon seit langem angezweifelt“, so die Stadträtin, „und immer wieder auf die anstehenden Probleme aufmerksam gemacht.“
Nach neuesten Erkenntnissen beabsichtigt das Schulverwaltungsamt, die 30. Mittelschule nicht in den Unteren Kreuzweg, sondern in die Melanchthonstraße ins BSZ ziehen zu lassen. Dieses soll nach Gorbitz ziehen. Damit würde der Untere Kreuzweg Grundschulstandort bzw. Reserve für künftige gymnasiale Kapazitäten, die absehbar ebenfalls eng werden. Thomas weiter: „Der vorgeschlagene Kaskadenumzug ist ein Beweis dafür, dass man entweder die Dimensionen des Kapazitätsproblems in der Neustadt komplett unterschätzt hat oder aber diese Lösung schon im Schubfach hatte, diese aber gezielt unter Verschluss und die Betroffenen im Unklaren ließ.“

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