von Ortsbeirätin Gabriela Noack
Leuben wird kinder- und jugendfreundlicher
Der Ortsbeirat befürwortete einstimmig, dass die Wohnungsgenossenschaft „Aufbau“ auf ihrem großen freien Grundstück an der Dieselstraße/Ecke Hertzstraße im Auftrag der Stadt einen Kindergarten baut, der von der Stadt angemietet wird.
Ein Kindergarten dieses Typs steht bereits in Klotzsche. Ich fragte nach dem energetischen Standard - es werden zwar die Vorgaben der Stadt eingehalten, aber diese entsprechen noch nicht dem Passivhausstandard. Die kleine Plattenbausiedlung, in der ich wohne, soll einen Bolz- und Spielplatz für Jugendliche erhalten. Der wenig
attraktive und versteckt zwischen der Christlichen Schule und einer Garagenreihe liegende bisherige Volleyballplatz soll vergrößert werden und einen Allwetterbelag erhalten. Auf dem bisher ungenutzten Streifen hinter den Garagen sind Tischtennisplatte, Boxpendel, Drehkreisel und Sitzecke als weitere Angebote vorgesehen. Der Spielplatz soll außer dem Zugang von der Wohngebietstraße einen Direktzugang für die Christliche Schule erhalten.
Der vorgestellte Vorentwurf fand großen Anklang. Nur unser NPD-Vertreter, Hartmut Krien, konnte nicht verstehen, warum noch ein zweiter Platz in der Wohnsiedlung hergerichtet werden soll, obwohl es hinter den Hochhäusern (am anderen Ende der Siedlung!) schon einen Bolzplatz gibt. Andere Ortsbeiräte verhielten sich konstruktiver und regten z.B. eine Patenschaft der Christlichen Schule für den Spielplatz an. Ich fragte nach, warum der Boden unter den Geräten (außer dem Drehkreisel – darunter kommt einsturzsicherer Belag) mit Betonpflaster versiegelt wird und nicht einen Allwetterbelag erhält. Grund waren wieder einmal die Kosten.
Wolf Stiehl ist wieder Vertreter für Seniorenarbeit und Altenhilfe
In der Informations- und Fragerunde der Ortsbeiräte regte ich an, dass es auch wieder eine Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendhilfe zwischen dem Ortsbeirat und der Stadtteilrunde geben könnte. Allerdings tagt diese immer vormittags, so ist es für die Sozialarbeiterinnen am günstigsten. Immerhin ist der Ortsamtsleiter, was in anderen Gebieten nicht üblich ist, dabei. Der Ortsbeirat will versuchen, eine geeignete Form der Zusammenarbeit zu finden.
Ausblick