Kinder, Jugend und Bildung

GRÜNE Stadtratsfraktion unterstützt Aktionstag „Bildet die Rettung – rettet die Bildung“

Gerit Thomas klGerit Thomas: „Sachsen schlittert in den Bildungsnotstand“

Der gemeinsame Aktionstag des Landesschülerrates und der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft gegen den drohenden Lehrermangel in Sachsen am kommenden Mittwoch, dem 28. März 2012, wird ausdrücklich von der Stadtratsfraktion der GRÜNEN unterstützt.
„In der Bildungspolitik erleben wir gegenwärtig staatlich verursachte Chaostage,“ so die schulpolitische Sprecherin der Fraktion Gerit Thomas. „Der Rücktritt des Kultusministers war hierfür nur ein Indiz. Wenn jetzt nicht mehr Mittel für die Bildung und speziell für die Einstellung neuer Pädagogen bereitgestellt werden, schlittert Sachsen in den Bildungsnotstand. Durch die erfreulichen Geburtenentwicklung und den Zuzug von Familien mit Kindern nach Dresden, ist die Landeshauptstadt ganz besonders von dieser drohenden Entwicklung betroffen. Ich hoffe, dass der Aktionstag hilft, die zaudernde Landesregierung wach zu rütteln.“
Deshalb sei es wichtig, dass viele an der Aktion teilnehmen - nicht nur SchülerInnen und LehrerInnen, sondern auch Eltern.

Gerit Thomas wird sich an den verschiedenen Aktionen in den Dresdner Schulen beteiligen.

Beweis erbracht: CDU kann keine Bildungspolitik

Gerit Thomas klGrüne fordern Kurswechsel

Sehenden Auges verbaut die Sächsische Staatsregierung uns gerade die Zukunft“ sagt Gerit Thomas, bildungspolitische Sprecherin der Grünen Stadtratsfraktion.
Nachdem im Freistaat Sachsen der Bildungsbereich personell und sächlich kaputtgespart wurde, muss nach Jahren des Stillstands nun endlich nach fachlichen Erfordernissen entschieden werden. „Wir brauchen einen Kurswechsel:“

Dazu erklärt Gerit Thomas: „Die CDU hat sich viel zu lange und entgegen aller Warnungen nur noch auf den Erfolgen der Vergangenheit ausgeruht. Statt vorausschauend zu planen und zukunftsorientierte Bildungspolitik zu betreiben, wurden Tatsachen ignoriert. Obwohl klar war, dass es an Lehrern und Schulen fehlen wird, wurde phantasielos weitergespart. In Sachsen sollen weiter Lehrerstellen abgebaut werden, in Dresden erfand man wider allen pädagogischen Wissens sogenannte Funktionalprogramme (übersetzt: Schulüberbelegungsprogramme) die Eltern, Lehrern, HortnerInnen und Kindern das Fürchten lehren.

Das alles dient nur, um weiter die Fassade aufrechtzuerhalten, Sachsen würde keine Schulden machen. „Das ist Augenwischerei – das glaubt doch kein Mensch mehr.“ In Wahrheit gibt es Schulden in Milliardenhöhe, die unseren Kindern durch fehlende Bildung als Hypothek aufgebürdet werden.
Wenn selbst in der CDU nun aber Stimmen laut werden, die eine Umkehr fordern, weiß man, dass es weit nach 5 nach 12 ist.“

„Wenn der Kultusminister geht weil er die Politik der Staatsregierung nicht mehr verantworten kann, sollte das Anlass für Grundsatzfragen geben“ so Thomas. „Und auch die Dresdner CDU mit ihrem Schulbürgermeister kann nicht mehr so tun als wäre alles gut“ so Thomas abschließend.

„Runder Tisch“ muss gelernt werden

Gerit Thomas klGRÜNE sehen in dem Dialog zum Schulnetzplan eine Chance für mehr Bürgernähe
Das erste Kapitel des sechsteiligen RUNDEN TISCHES zum Schulnetzplan am vergangenen Samstag war nach Auffassung der Stadtratsfraktion der GRÜNEN „ein guter erster Schritt für einen anderen Stil in der Dresdner Schulpolitik,“ so die schulpolitische Sprecherin der Fraktion Gerit Thomas. Man kann zwar bedauern, dass dieser Weg des Dialogs nicht von vorn herein eingeschlagen wurde, „aber besser spät als gar nicht,“ so Thomas. 
Die geäußerten Vorbehalte an der Notwendigkeit des Runden Tisches, die angesichts der nicht eben üppigen Beteiligung an der ersten Veranstaltung aufgekommen sind, werden von der GRÜNEN Schulpolitikerin nicht geteilt. „Die Skepsis gegenüber der Verwaltung ist groß. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass viele Akteure diesem Instrument misstrauen.“
Auch können sich die GRÜNEN vorstellen, dass den Zuschauern des RUNDEN Tisches eine aktivere Rolle beigemessen wird. „Das ändert allerdings nichts an der Tatsache, dass wir in Dresden einen anderen Politikstil mit frühzeitiger Betroffenenbeteiligung brauchen. Deshalb sollten wir keine voreiligen Bewertungen vornehmen, sondern erst nach der 6. Veranstaltung den RUNDEN TISCH zum Schulnetzplan auswerten“, so Gerit Thomas. „Auch RUNDER TISCH will gelernt sein.“

ErzieherInnen dringend gesucht – Grüne fordern Ausbildungsoffensive

Gerit Thomas klEs ist absehbar, dass der künftige Bedarf an ErzieherInnen nicht gedeckt werden kann -weder mit Dresdner Absolventen noch mit BewerberInnen aus anderen Bundesländern.

Dresden braucht aber dringend in den kommenden Jahren zusätzliche ErzieherInnen, bedingt durch die Bevölkerungsentwicklung und die Altersstruktur der jetzt Tätigen.  Gerit Thomas, bildungspolitische Sprecherin der grünen Stadtratsfraktion fordert deshalb:
„Einem Fachkräftemangel kann nur mit einer Ausbildungsoffensive begegnet werden. Dresden hat ein Berufliches Schulzentrum für Gesundheit und Soziales. Dessen Kapazitäten müssen erweitert werden.“ Bekanntlich besteht der Mangel an ErzieherInnen nicht nur in Dresden, sondern ist ein sachsen- und bundesweites Problem. Es sollte also im Interesse aller liegen, mehr ErzieherInnen auszubilden - in Dresden, aber auch in den Landkreisen mittels genau der Berufsschulzentren, deren Existenz durch fehlende Schüler gefährdet ist.
Thomas weiter: „Damit würde sowohl dem Erhalt der Standorte als auch dem zunehmenden Bedarf an ErzieherInnen Rechnung getragen. Schritte dazu sind:

  1. gemeinsam mit dem Eigenbetrieb Kita und den freien Trägern in der Landeshauptstadt den Bedarf an ErzieherInnen in den kommenden 15 Jahren ermitteln.
  2. beim Kultusministerium eine Erhöhung der Ausbildungskapazität der Berufsschule für Gesundheit und Soziales erwirken
  3. dem Kultusministerium zu empfehlen, die ungenutzten Berufsschulkapazitäten in den Landkreisen für eine Erhöhung der gesamten Kapazität der ErzieherInnenausbildung für Sachsen zu nutzen.“

Die grüne Stadtratsfraktion hat dazu einen Antrag eingebracht.

Grüne Schulpolitikerin lädt Finanzminister Unland zu Dresdner Stadtrundgang ein

Gerit Thomas klMotto: Die Früchte sächsischer Finanzpolitik

„Mit großem Interesse verfolgen wir Ihre Bemühungen um eine solide sächsische Finanzpolitik“, lautet es in der Einladung. „Deshalb lade ich Sie zu einem Stadtrundgang in unserer schönen, in mehrerer Hinsicht wachsenden Stadt ein, der unter dem Motto stehen soll: Die Früchte sächsischer Finanzpolitik“, schreibt Gerit Thomas, die schulpolitische Sprecherin der Grünen. 

Besucht werden sollen dabei Dresdner Schulen, u. a. die 6. Grundschule, die 49. Grundschule, die 46. Mittelschule, die Dreikönigsschule und das Gymnasium Dresden-Cotta.  Im Anschluss daran soll Gelegenheit zum Gespräch für junge Eltern mit Prof. Unland sein. 
„Ich habe diese Schulstandorte mit Bedacht gewählt“, so Thomas. „Und für die Gesprächsrunde möchte ich junge Eltern einladen, die hier leben, eine Familie gegründet haben.  Ein Stadtrundgang der unüblichen Art. Ich hoffe, Herr Prof. Dr. Unland hat dazu den Mut. Wir sind gespannt, wann der Finanzminister dafür eine Lücke im Terminkalender findet.“ 
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