Hufewiesen bleiben erhalten! – RGR ebnet den Weg für einen Stadtteilpark

12. Mai 2017
Kati Bischoffberger

03_Bischoffberger1Interfraktionelle Pressemitteilungen der Fraktionen DIE LINKE, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und SPD

Der Stadtrat hat in seiner gestrigen Sitzung mit den Stimmen von RGR die Aufhebung der Bebauungspläne für die Hufewiesen in Trauchau beschlossen und gleichzeitig die Verwaltung beauftragt eine Entwicklung der Fläche als öffentliche Grünfläche vorzubereiten.

Die finanziellen Mittel dafür hat die Stadtratsmehrheit bereits im Doppelhaushalt 2017/18 bereitgestellt, 400 000 € stehen in den nächsten beiden Jahren für Parkerweiterungen zur Verfügung.

Dr. Martin Schulte-Wissermann, Stadtrat der Piraten und Mitglied der Fraktion DieLinke: “Die Hufewiese ist unverzichtbar für Pieschen! Gestern haben wir einen sehr wichtigen Schritt geschafft, eine vollständige Bebauung abzuwenden und die Hufewiese als wohnortnahe Grünfläche entwickeln zu können. Jetzt müssen wir gemeinsam mit den Pieschnern auch den zweiten Schritt gehen, und tatsächlich einen mitten im Viertel gelegenen Stadtteilpark schaffen.”

Kati Bischoffberger, Stadträtin in Pieschen für die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: „Die Hufewiesen besitzen eine wichtige Funktion für das Stadtklima in Dresden, sie bringen Frischluft und Kühlung. Die Hufewiesen als Bürgergrün könnten einen wunderbaren Beitrag für ein stadtteilprägendes Miteinander leisten. Gerade ein dicht besiedelter und wachsender Stadtteil wie der Ortsamtsbereich Pieschen braucht dringend öffentliche Grünflächen. Ich bedanke mich sehr für den jahrelangen Einsatz vieler engagierter Menschen in Politik und im Stadtteil, die sich für die Erhaltung der Hufewiesen eingesetzt haben und wir nun eine Basis geschaffen haben, gemeinsam eine “Grüne Perle” für die Dresdner zu bewahren.“

Stefan Engel, Ortsbeirat der SPD in Pieschen: “Kaum ein Bereich in Dresden ist in den letzten Jahren so rasant gewachsen wie das Ortsamt Pieschen. Wir brauchen hier daher auch dringend mehr öffentlich zugängliche Grünflächen. Natur muss auch in der Stadt erlebbar sein. Mit dem Aufhebungsbeschluss ist ein erster Schritt getan. Jahrelanges bürgerschaftliches Engagement insbesondere des Hufewiesen Trachau e.V. zahlt sich aus. Eine Bebauung wäre auch mit Blick auf den Fluglärm und die Verkehrserschließung absolut widersinnig gewesen.”

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